Warum Rennradfahren und Specialty Coffee zusammengehören
- vor 22 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Vier Maschinen, 70 Kilogramm Kaffee250 Liter Milch und 10.000 Espressi: Was unser Einsatz als Coffee-Partner über die besondere Verbindung zwischen Rennradkultur und gutem Espresso erzählt.

Es gibt offenbar einen Moment im Leben eines Mannes – meistens irgendwo nach dem 30. Geburtstag – an dem zwei Anschaffungen plötzlich alternativlos wirken: ein Rennrad und ein Siebträger.
Das ist natürlich ein Klischee. Aber ein erstaunlich belastbares.
Denn wer einmal eine Gruppe Rennradfahrer vor einem Café beobachtet hat, erkennt schnell: Hier treffen zwei Welten aufeinander, die verdächtig ähnlich funktionieren. Es geht um Präzision. Um gutes Material. Um Rituale. Und um die Fähigkeit, erstaunlich lange über winzige Details zu sprechen.
Bei Shades of Speed wurde aus dieser Verbindung für uns mehr als eine schöne Theorie. Consenz Coffee war als Coffee-Partner am Start – mit Specialty Coffee aus den bayerischen Alpen, Verpflegung und ziemlich viel Vorfreude auf alles, was vor uns lag.
Bevor die Räder rollten, liefen die Maschinen heiß
Am Start herrscht diese ganz eigene Spannung. Startnummern werden befestigt. Reifen noch einmal geprüft. Flaschen gefüllt. Menschen schauen auf die Strecke, auf das Wetter und manchmal ein bisschen zu lange auf den Radcomputer.
Währenddessen lief bei uns bereits die Extraktion.
Vier Espressomaschinen waren im Einsatz. Zwei davon mit jeweils zwei Brühgruppen, damit mehrere Shots gleichzeitig fließen konnten. Dampf, Mühlen, Stimmen, Milch und der Duft frisch gemahlener Bohnen – unser Coffee-Setup hatte seinen ganz eigenen Rhythmus.
Am Ende standen Zahlen, die selbst uns kurz haben nachrechnen lassen:
4 Espressomaschinen. 70 Kilogramm Kaffee. 250 Liter Milch.
Ein klassischer Espresso wird mit rund sieben Gramm Kaffee zubereitet. 70.000 Gramm geteilt durch sieben ergeben rechnerisch 10.000 Espressi.
Zehntausend.
Natürlich wurde nicht jeder davon pur getrunken. Aus vielen Shots wurden Cappuccini und andere Milchgetränke. Aber die Zahl zeigt, welche Energie an diesem Wochenende durch Maschinen, Tassen und Menschen geflossen ist.

Die wichtigste Zahl lässt sich nicht messen
So beeindruckend 70 Kilogramm Kaffee und 250 Liter Milch klingen: Für Christoph war etwas anderes entscheidend – das überwältigende Feedback der Menschen.
Nicht nur, dass der Kaffee ankam. Sondern wie er ankam. Die Neugier auf die Bohnen. Die Gespräche über Geschmack. Die Überraschung darüber, dass ein intensiver Espresso klar, natürlich süß und kraftvoll schmecken kann, ohne bitter zu sein.
Genau dafür steht Consenz. Wir wollen Kaffee nicht komplizierter machen. Wir wollen zeigen, wie viel in ihm steckt, wenn Herkunft, Röstung und Zubereitung zusammenspielen.
Bei Shades of Speed wurde aus dieser Idee ein gemeinsamer Moment. Vor einer langen Strecke. Zwischen Anspannung und Vorfreude. Eine kurze Pause, bevor es losgeht.
Warum eigentlich immer Rennrad und Espresso?
Die Verbindung ist älter als der aktuelle Rennrad-Boom. Cafés waren schon lange Treffpunkte für gemeinsame Ausfahrten: Man traf sich dort vor der Tour, legte unterwegs einen Stopp ein oder saß nachher zusammen und diskutierte, wer am Berg wirklich noch locker aussah.
Auch im Profisport tauchte Kaffee früh sichtbar auf. Ende der 1960er-Jahre fuhr Eddy Merckx für ein Team des italienischen Espressomaschinenherstellers FAEMA. Später kamen Namen wie Café de Colombia und Saeco dazu.
Wahrscheinlich ist die Erklärung aber viel einfacher: Rennradfahrer und Kaffeefans mögen Details.
Beim Rad geht es um Reifendruck, Übersetzung und neue Teile. Beim Espresso um Mahlgrad, Temperatur und die Frage, ob man wirklich noch eine andere Mühle braucht.
Braucht man sie? Vermutlich nicht. Möchte man sie trotzdem? Natürlich.
Der Café-Stopp gehört zur Tour
Bei vielen Ausfahrten wird die Strecke nicht nur nach Kilometern und Höhenmetern ausgesucht, sondern auch danach, wo es unterwegs guten Kaffee gibt. Der Café-Stopp ist keine Unterbrechung der Tour. Er gehört dazu.
Dort wird gewartet, bis alle angekommen sind. Aus einem schnellen Espresso wird dann doch ein zweiter – und plötzlich sitzt man länger zusammen als geplant.
So war es auch bei Shades of Speed: Die einen holten sich kurz vor dem Start einen Espresso, andere standen erstaunlich entspannt mit Cappuccino zwischen Reifenchecks und Radcomputern.
Kaffee war an diesem Morgen nicht einfach nur Koffein vor der Strecke. Er war Treffpunkt, kleine Pause und Gesprächseinstieg.
Was bleibt
Neben den großen Zahlen bleiben die Gespräche an der Kaffeebar – über Röstung, Geschmack, Räder und Maschinen. Beides kann ziemlich nerdig werden. Am Ende geht es aber um eine gute Zeit mit anderen Menschen.
Den Kaffee von Shades of Speed gibt es im Summertime Special aktuell mit 13 Prozent Rabatt mit dem Code "SUMMERCOFFEE13" auf alle Consenz-Sorten (Einzelpacks mit 250g oder 1kg - Sets Vorteilspakete ausgesclossen):


Kommentare